28.01.2026
Autorin: Alessia Langenstein
Als Teil meiner Mediamatik Ausbildung bei jls durfte ich mein erstes eigenes Game entwickeln. Zu Beginn habe ich Ideen gesammelt, Skizzen erstellt und verschiedene Layouts getestet. Dabei habe ich mit Farben und Formen experimentiert und Schritt für Schritt die Grundstruktur aufgebaut.
Um die Vision greifbar zu machen, habe ich Kreativtechniken wie Moodboards und schnelle Skizzen genutzt. So entstand ein Konzept, das optisch stimmig ist und gleichzeitig logisch funktioniert.
Von der Idee zum Konzept: Skizzen, Layouts und Struktur.
Am Anfang ging es darum, eine klare Basis zu schaffen: Was ist das Ziel des Games und wie soll sich der Spielfluss anfühlen? Ich habe unterschiedliche Varianten ausprobiert und die Inhalte so strukturiert, dass Nutzer:innen schnell ins Erlebnis finden.
UX-Design im Wintergame: Intuitive Interaktion.
Als die ersten Ideen standen, startete der Designprozess für das jls-Wintergame. Mein Fokus lag auf einer einfachen Bedienung und einer klaren Nutzerführung. Ich habe auf eine gut verständliche Navigation, konsistente Elemente und direktes Feedback geachtet, damit jederzeit klar ist, was möglich ist im Spiel und was als nächstes passiert.
Zusätzlich habe ich Details eingebaut, die das Erlebnis lebendiger machen, zum Beispiel «Hover-Effekte» und «Scroll-Indikatoren». So wirkt das Design nicht nur ansprechend, sondern bleibt auch funktional und intuitiv.
User Experience und Gamification: Motivation im digitalen Erlebnis.
Das Erlebnis der Nutzer:innen stand im Mittelpunkt. Ziel war ein spielerischer Flow, der motiviert und nicht überfordert.
Dazu habe ich ein einfaches Belohnungssystem eingesetzt: Punkte, eine kurze Auswertung und interaktive Elemente wie Timer oder Feedback nach Aktionen. Wichtig war mir, dass alles zum Zweck passt und den Spielfluss unterstützt, statt ihn zu bremsen.
Storytelling und Charakterdesign: So bekommt das Game Persönlichkeit.
Ein Spiel lebt nicht nur von Mechaniken und Interface. Erst Geschichte und Charaktere machen es spannend. In meinem Projekt spielt die Story in einem verfluchten Winterwald, der nur gerettet werden kann, wenn ein mächtiger Kristall im Herzen des Waldes zerstört wird.
Beim Charakterdesign habe ich ein wiedererkennbares Grunddesign entwickelt, damit die Wächter als Gruppe erkennbar bleiben. Gleichzeitig habe ich mit kleinen Details gearbeitet, damit jeder Charakter eine eigene Persönlichkeit bekommt.
In jeder Herausforderung begegnet den Spieler:innen ein Wächter. Alle teilen eine gemeinsame Farbwelt, unterscheiden sich aber durch Kleidung und Accessoires, sodass jede Begegnung interessant bleibt.
Reflexion: Was ich aus meinem ersten Game-Projekt mitgenommen habe.
Die Entwicklung meines ersten Games war für mich eine lehrreiche und spannende Erfahrung. Ich konnte den Prozess von der Idee über das Design bis zur Umsetzung aktiv miterleben und mitgestalten.
Vor allem drei Punkte nehme ich aus dem Projekt mit:
- Planung und Struktur sparen Zeit und geben Sicherheit im Prozess
- UX-Details beeinflussen das Nutzererlebnis relativ stark
- Gamification funktioniert am besten, wenn sie zur User Experience passt
Genau solche Praxisprojekte machen für mich den Wert der Ausbildung aus: Du lernst nicht nur Theorie, sondern entwickelst digitale Erlebnisse, Schritt für Schritt und im Austausch mit dem Team.
FAQs
Was machst du in der Mediamatik Ausbildung bei einer Digitalagentur?
Du arbeitest an echten Projekten mit, z. B. an Content, Design, UX und interaktiven Formaten. So lernst du, wie digitale Erlebnisse konzipiert, gestaltet und umgesetzt werden.
Was bedeutet Gamification in einem digitalen Projekt?
Gamification nutzt spieltypische Elemente wie Punkte, Feedback oder Timer, um Motivation und Interaktion zu erhöhen, wichtig ist, dass es zur Zielgruppe und zum Zweck passt.
Welche Rolle spielt UX-Design bei der Game-Entwicklung?
UX-Design sorgt dafür, dass Nutzer:innen intuitiv verstehen, was zu tun ist. Klare Navigation, konsistente UI und verständliches Feedback machen den Unterschied.
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Blogbeitrag «Interactive Media Design»
Blogbeitrag «Kaufmännische Lehre bei jls»